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XAU, XAC, XAN Berechnung von Flächen (in der Anwendung durch die VEW-Dortmund)
Beschreibung Mit dieser Funktion werden in Abhängigkeit vom gewählten Modus, für die selektierten Daten eines workfiles Untersuchungen und Berechnungen von Flächenelementen durchgeführt. Die Flächen werden während des Funktionsablaufes hinsichtlich ihres Objektschlüssels unterschieden und so intern unterschiedlich behandelt. Im Einzelnen heißt dies, daß einer Fläche, die mit einem definierten Objekt- , Zeichen- (DKY) und Flächenschlüssel (DKY) erstellt wurde, über eine zusätzliche Tabellendefinition das zusätzliche funktionsinterne Attribut des Flächencodes zugefügt wird. Aufgrund dieses Attributes lassen sich nun mehrere verschieden erstellte Flächen sinnvoll gruppieren und anschließend gemeinsam behandeln. z.B. :
An dem oben dargestellten Beispiel läßt sich erkennen, daß z.B. alle definierten Wasserflächen über den Objektschlüssel einzeln zu behandeln sind (z.B. Bach) und zusätzlich über den Flächencode gemeinsam als Wasserfläche bearbeitet werden können. Aufgrund dieser Definition werden Flächenberechnungen durchgeführt.
XAU (xauxacxan /1) Bei Anwendung dieses Funktions- Modus werden alle selektierten Flächenelemente hinsichtlich des Flächeninhaltes berechnet. Dabei werden auch neu erstellte Flächen, die bei einer evtl. vorherigen Funktionsanwendung noch nicht existierten, mit berücksichtigt. Falls einem Objekt mehrere Flächen zugeordnet sind, werden die Flächeninhalte addiert. Die Flächenelemente werden dabei mit einem Index, der sog. Flächennummer, mit Bezug auf den zugeordneten Flächencode versehen . Die Flächennummer und der Wert der Flächenberechnung werden als Attribut am Objekt gespeichert. Für die Flächennummer wird zusätzlich ein entsprechender Text im Flächenschwerpunkt der Fläche erzeugt.
XAC (xauxacxan /2) Diese Form der Funktion arbeitet prinzipiell wie die unter 1.1 beschriebene. Eine Ausnahme dabei gilt für die Behandlung von mehreren Flächen in einem Objekt. Dabei werden die Einzelflächen auf Wunsch des Anwenders addiert bzw. subtrahiert. Die Entscheidung über Addition oder Subtraktion erfolgt durch Dialog über Eingabe der „P„- (ADD) bzw. „L„ (SUB) -Taste. Als Kennzeichen für eine manuelle Berechnung wird zusätzlich eine Attribut in der Form „CAL=man.„ vergeben. Durch diese Maßnahme besteht die Möglichkeit zu verhindern, daß eine bestehende manuelle Berechnung durch eine automatische Berechnung überschrieben wird.
XAN (xauxacxan /3) Für die selektierten Flächen wird die Flächennummer neu vergeben.
Bedingungen Die Funktion beschränkt sich auf die aktuelle Selektion im geladenen workfile. Die für die Funktionsanwendung notwendige Flächencode- Tabelle mit Namen „area.tab„ muß in dem Verzeichnis gespeichert sein, daß durch die Umgebungsvariable „GDS$PARAMETER„ definiert ist. Die Variable wird in der für MOSKITO üblichen Art und Weise in einer Batchdatei definiert. Eingabedaten Die Eingabedaten werden in der für MOSKITO üblichen Form über Funktionsparameter gesetzt. Im Fall, daß keine Parameter beim Funktionsaufruf mitgegeben werden, wird das Programm mit festgelegten Default-Werten gestartet. Im Fall, daß die Funktion für ein workfile schon einmal ausgeführt wurde, werden die dabei verwendeten und nach Abschluß der Funktion im workfile gesicherten Parameter, wieder verwendet. Grundsätzlich wird nach dem Prinzip verfahren, daß angegebene Funktionsparameter höher bewertet werden, als Default- oder workfile-Werte.
Eingabeparameter /help bzw. /h Hilfefunktion mit Ausgabe der möglichen Programmparameter Mit dieser Funktionalität wird eine Flächenberechnung der akt. Selektion vorgenommen. Die Flächen sind als Vorbedingung in Objektschlüsseln unterschieden und mehrere Objektschlüssel sind jeweils in eine Gruppe zusammengefaßt. Aufruf der Funktionalität mit folgenden Parametern möglich: /1 Automatische Aktualisierung der Flächenberechnung, d.h Neuberechnung aller Flächen, neue Fläche berücksichtigen und ggf. Vergabe von neuen Flächennummern. /2 (Default) Manuelle Aktualisierung der Flächenberechnung, d.h neue Berechnung aller Flächen wie unter 1., wobei die Flächen vom Anwender addiert bzw. subtrahiert werden. /3 Neuvergabe der Indexnummern für die Flächen.
Default = ARE
Default = FLN
Default = ART
Default : DKY=60
Default : DKA=0
Default : DKY=0
Default : SYM=0 Defaultwerte Im Fall, daß keine Funktionsparameter angegeben wurden und die Funktion für ein workfile erstmals angewendet wird, sind Defaultwerte festgelegt. Diese sind im Einzelnen :
Namen der Attribute
Flächengruppentabelle Auszug aus der Flächencodetabelle „area.tab„
7604 008 15 255 ! @ Fluss % 8 7605 008 15 255 ! @ Feuerlöschteich % 8 7601 021 13 255 ! @ Asphalt % 8 7603 008 22 255 ! @ Beton % 8 7602 008 22 002 ! @ Beton % 8
... Jede Datenzeile der Tabelle ist in der Art aufgebaut, daß für einen eindeutigen Objektschlüssel das Aussehen der Fläche durch den Zeichen- (DKY) und Flächenschlüssel (DKA) festgelegt wird. Zusätzlich dazu gibt es einen sogenannten Flächencode, in dem verschiedene Objektschlüssel sinnvoll gruppiert sind. So sind z.B. die Objektschlüssel 7602, 7604 u. 7616 dem Flächencode Nr. 8 zugeordnet. Dies macht Sinn, wenn man weiß, daß der Flächencode Nr. 8 für Wasserflächen steht, und die beispielhaften Objektschlüssel für Bach, Fluß u. Rückhaltebecken. In dieser Art und Weise sind für viele andere Flächencodes zugeordnete Objektschlüssel tabellarisch definiert. In der Flächencode- Tabelle sind auch Kommentare zulässig. Diese werden durch ein Ausrufezeichen („!„) am Anfang oder innerhalb einer Zeile gekennzeichnet. Dabei wird das Kommentarzeichen in der Art interpretiert, daß alles im Anschluß an das Zeichen folgende als Kommentar gilt. Funktionsablauf
XAU (xauxacxan /1) Nach dem Aufruf der Funktion „xauxacxan„ ohne Parameter bzw. mit dem Parameter „/1„ wird die Flächencode- Tabelle eingelesen. Anschließend daran werden die relevanten Flächenelemente der aktuellen Selektion unter Vorgabe der Flächencodetabelle ermittelt. Mit diesen Flächen wird die Berechnung des Flächeninhaltes unter Maßgabe der automatischen Berechnung, sowie die Vergabe der Flächennumerierung durchgeführt. Diese Werte werden dann als Attribute unter Verwendung der Attributnamen aus Defaultwert, Parameter oder workfile-Eintrag vergeben. Der Flächenindex wird zusätzlich als Text im Flächenschwerpunkt dargestellt.
XAC (xauxacxan /2) Nach dem Aufruf der Funktion „xauxacxan„ mit dem Parameter „/2„ wird die Flächencode- Tabelle eingelesen. Anschließend daran werden die relevanten Flächenelemente der aktuellen Selektion unter Vorgabe der Flächencodetabelle ermittelt. Mit diesen Flächen wird die Berechnung des Flächeninhaltes unter Maßgabe der manuellen Berechnung durchgeführt. Die manuelle Berechnung erwartet bei mehreren Flächen in einem Objekt eine Anwender- Eingabe bezüglich der Addition bzw. Subtraktion der Einzelflächen. Die Eingabe erfolgt per Dialog , wobei die Addition durch die „P„- Taste und die Subtraktion durch die „L„- Taste repräsentiert wird. Weiterhin wird bei der Berechnung der Flächen die Vergabe der Flächennumerierung durchgeführt. Diese Werte werden dann als Attribute unter Verwendung der Attributnamen aus Defaultwert, Parameter oder workfile-Eintrag vergeben. Der Flächenindex wird zusätzlich als Text im Flächenschwerpunkt dargestellt. Als zusätzliches Attribut zu den genannten erhält die manuelle Berechnung ein Kennzeichen in der Form „CAL=man.„. Durch diese Kennzeichnung besteht die Möglichkeit eine automatische Berechnung im Anschluß an eine manuelle Berechnung zu unterbinden.
XAN (xauxacxan /3) Im Anschluß an das Einlesen der Flächencodetabelle werden die Flächenelemente der aktuellen Selektion des workfile mit neuen Indexnummer versehen und diese als Text im Flächenschwerpunkt dargestellt. Ausgabedaten Wie in den vorherigen Kapiteln erwähnt, werden für die berechneten Flächen die Ergebnisse der Untersuchung in Form von Attributen und Texten im workfile erstellt und somit auch gespeichert. Dies stellt eine Grundlage für anschließende Anwendungen dar, die mit Hilfe dieser Daten weitere andere Funktionlitäten (z.B. Datenbank) bedienen können. Die Daten können mit Hilfe eines Macros ausge-lesen werden und mittels ODBC-Aufruf z.B. direkt in eine entsprechende Tabelle der ACCESS-Datenbank gestellt werden. Nach Ablauf der Funktion unter Verwendung der Parameter /1 oder /2 werden einige Funktions-parameter gespeichert. Dies bietet dann die Möglichkeit für das entsprechende workfile ohne Angabe von Parametern mit der vorherigen Einstellung zu verfahren. Gespeicherte Parameter : 1. Modus /1, /2 oder /3 2. Attributnamen att1/<Name>, att2/<Name>, att3/<Name> 3. Textparameter dky<Wert>, dka/<Wert>, thoe/<Wert>
Flächenberechnung Die zu berechnenden Flächen können durch gerade, kreisbogenförmige und splineförmige (Akima-Spline) Liniensegmente erstellt sein. Im Fall der kreis- und splineförmigen Erstellung werden die entsprechenden Liniensegmente approximiert, d.h. für die Berechnung näherungsweise durch Polygone ersetzt. Warnung- bzw. Fehlerausgaben Im Fall, daß die zu verwendende Flächencode- Tabelle nicht über eine Umgebungsvariable definiert ist oder nicht gelesen werden kann, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben und die Funktion beendet. D.h. : Flächencode-Tabelle ..\rahmen\parameter\area.tab konnte nicht gelesen werden. Beim Start der Funktion wird zur Information der verwendete Modus angezeigt. D.h. : xauxacxan /1 Automatische Flächenberechnung der selektierten Objekte ... xauxacxan /2 Manuelle Flächenberechnung der selektierten Objekte ... xauxacxan /3 Neuvergabe der Indexnummern ... In einer Situation, in der im Anschluß an eine manuelle Berechnung eine automatische gewählt wird, kann man über die Möglichkeit einer Dialogeingabe entscheiden, ob die manuelle überschrieben werden soll. D.h. : Es besteht eine manuelle Flächenberechnung. Soll diese durch die autom. Berechnung überschrieben werden ? Alle Meldungen sind in der MOSKITO übliche Art und Weise in einer Datei „xauxacxanl.dat„ im Verzeichnis „ rahmen\messages\„ definiert.
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