Warum digitalisieren? |
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GIS-Anwendungen basieren auf grafischen Daten. Für zu bearbeitende Projekte können vorhandene grafische Daten direkt verarbeitet werden, oder ggf. durch Erfassung erstellt werden.
Es gibt im Allgemeinen zwei Arten von GIS-Daten:
1.Räumliche Daten Räumliche Datensysteme bestehen aus Objekten, die hauptsächlich aus Flächen bestehen. Beispiele wären die verschiedenen Länder unserer Erde oder die Bundesländer eines Landes. Diese Daten haben alle etwas gemeinsam:
•Alle Objekte des gleichen Typs, z.B. alle Länder, überlappen einander nicht. •Grenzen von Flächen (z.B. Nachbarstaaten) benötigen identische Koordinatenreihenfolgen. •Alle Objekte sind geschlossene Linienzüge, aber ein Objekt kann aus mehr als einer Fläche bestehen. •Es können mehrere grafischere Eigenschaften in einem Objekt vorhanden sein, wie z.B. Symbole und Texte.
2.Linie oder Netzdaten Dieser Datentyp enthält üblicherweise keine Flächen. Er besteht aus Linien, Polylinien und aus Symbolen. Ein Beispiel ist eine Abwasseranlage die aus Schächten und Rohren besteht. Es gibt mehr Richtlinien als in einem Flächen System und ist häufig viel komplizierter.
•Alle Objekte werden in Verbindungen (Rohr) und in Knoten (Schacht) geteilt. •Normalerweise bestehen keine Knoten ohne Verbindungen. •Beide Seiten einer Verbindung müssen an einen Knoten angeschlossen werden. •Es gibt Richtlinien für die Anzahl und den Typ der Verbindung an jedem Knoten. •Jede Verbindung muss exakt an den entsprechenden Knoten angeschlossen werden, Koordinaten müssen genau passen. •Zuerst wollen wir räumliche Systeme erstellen, bevor wir uns später beiden Systemen widmen.
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